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Mittwoch, 14. Januar 2009
Freigeist
1234tuch, 21:15h
"Ich bin gekommen, um deinen Geist zu befreien. Aber ich kann Dir nur die Tür zeigen. Hindurchgeehen musst Du allein."
Matrix
Matrix
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Freitag, 26. Dezember 2008
Weihnachten
1234tuch, 23:05h
Der Stern
Hätt einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wär wohl nie
dem Sternlein nachgereist wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
Des Wundersternes von dazumal.
Wilhelm Busch
Hätt einer auch fast mehr Verstand
als wie die drei Weisen aus Morgenland
und ließe sich dünken, er wär wohl nie
dem Sternlein nachgereist wie sie;
dennoch, wenn nun das Weihnachtsfest
seine Lichtlein wonniglich scheinen läßt,
fällt auch auf sein verständig Gesicht,
er mag es merken oder nicht,
ein freundlicher Strahl
Des Wundersternes von dazumal.
Wilhelm Busch
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Samstag, 13. Dezember 2008
Sagengestalten
1234tuch, 20:04h
Das Einhorn
Der Heilige hob das Haupt, und das Gebet
fiel wie ein Helm zurück von seinem Haupte:
denn lautlos nahte sich das niegeglaubte,
das weiße Tier, das wie eine geraubte
hülflose Hindin mit den Augen fleht.
Der Beine elfenbeinernes Gestell
bewegte sich in leichten Gleichgewichten,
ein weißer Glanz glitt selig durch das Fell,
und auf der Tierstirn, auf der stillen, lichten,
stand, wie ein Turm im Mond, das Horn so hell,
und jeder Schritt geschah, es aufzurichten.
Das Maul mit seinem rosagrauen Flaum
war leicht gerafft, so daß ein wenig Weiß
(weißer als alles) von den Zahnen glänzte;
die Nüstern nahmen auf und lechzten leis.
Doch seine Blicke, die kein Ding begrenzte,
warfen sich Bilder in den Raum
und schlossen einen blauen Sagenkreis
Rilke
Der Heilige hob das Haupt, und das Gebet
fiel wie ein Helm zurück von seinem Haupte:
denn lautlos nahte sich das niegeglaubte,
das weiße Tier, das wie eine geraubte
hülflose Hindin mit den Augen fleht.
Der Beine elfenbeinernes Gestell
bewegte sich in leichten Gleichgewichten,
ein weißer Glanz glitt selig durch das Fell,
und auf der Tierstirn, auf der stillen, lichten,
stand, wie ein Turm im Mond, das Horn so hell,
und jeder Schritt geschah, es aufzurichten.
Das Maul mit seinem rosagrauen Flaum
war leicht gerafft, so daß ein wenig Weiß
(weißer als alles) von den Zahnen glänzte;
die Nüstern nahmen auf und lechzten leis.
Doch seine Blicke, die kein Ding begrenzte,
warfen sich Bilder in den Raum
und schlossen einen blauen Sagenkreis
Rilke
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Samstag, 8. November 2008
Wege, die wir gehen ...
1234tuch, 16:24h
Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen. Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe. Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.
Lao-tse
Lao-tse
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Dienstag, 14. Oktober 2008
"Man sieht nur, was man kennt."
1234tuch, 23:49h
Goethe, vielzitiert
Begrenzung und Entgrenzung unserer Erkenntnisfähigkeit. Etwas kennen lernen - heißt es Bekanntes in dem Neuen zu sehen oder Neues sehen zu lernen? Ein Stück vom Ersten und dann ein Stück vom Zweiten? Kann ich mein Sehfeld erweitern durch Erkenntnis, die Tiefenschärfe meines Blicks? Die Bilder der Märchen und Mythen aus Kindertagen in Zusammenhänge bringen? Neues im Bekannten sehen?
Begrenzung und Entgrenzung unserer Erkenntnisfähigkeit. Etwas kennen lernen - heißt es Bekanntes in dem Neuen zu sehen oder Neues sehen zu lernen? Ein Stück vom Ersten und dann ein Stück vom Zweiten? Kann ich mein Sehfeld erweitern durch Erkenntnis, die Tiefenschärfe meines Blicks? Die Bilder der Märchen und Mythen aus Kindertagen in Zusammenhänge bringen? Neues im Bekannten sehen?
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Freitag, 10. Oktober 2008
Verlierer und Sieger
1234tuch, 20:13h
"Die Rennbahn hat mir viele traurige und magische Momente beschert,
tragische natürlich auch. Ich habe eine ganze Menge Unfälle gesehen -
unglücklich für Mensch und Pferd. Ich wurde Zeuge beim Tod eines Jockeys.
Einmal wettete ich auf ein Pferd und bekam den 225-fachen Einsatz zurück.
Und während einer ganz heißen Phase gewann ich 23 Mal hintereinander und
keines der Pferde war favorisiert. Ich stolzierte herum und fühlte mich so
ziemlich wie Gott. Meine Stimme wurde voll und schön und meine Augen
glänzten. Ging zur schönsten Dame der Rennbahn, nahm sie in den Arm, brachte
sie zu meinem Auto, fuhr zu meinem Motel und bumste sie.
Danach geriet ich auf die Verliererstraße und steckte ziemlich schnell
wieder zurück. Manchmal denke ich, es gibt Kräfte, die uns für kurze Zeit
emporheben, damit wir sehen, wie leer und einsam wir als Sieger dastehen."
Charles Bukowski
tragische natürlich auch. Ich habe eine ganze Menge Unfälle gesehen -
unglücklich für Mensch und Pferd. Ich wurde Zeuge beim Tod eines Jockeys.
Einmal wettete ich auf ein Pferd und bekam den 225-fachen Einsatz zurück.
Und während einer ganz heißen Phase gewann ich 23 Mal hintereinander und
keines der Pferde war favorisiert. Ich stolzierte herum und fühlte mich so
ziemlich wie Gott. Meine Stimme wurde voll und schön und meine Augen
glänzten. Ging zur schönsten Dame der Rennbahn, nahm sie in den Arm, brachte
sie zu meinem Auto, fuhr zu meinem Motel und bumste sie.
Danach geriet ich auf die Verliererstraße und steckte ziemlich schnell
wieder zurück. Manchmal denke ich, es gibt Kräfte, die uns für kurze Zeit
emporheben, damit wir sehen, wie leer und einsam wir als Sieger dastehen."
Charles Bukowski
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Mittwoch, 8. Oktober 2008
Erziehung und Extremismus
1234tuch, 23:55h
Eine signifikante Beziehung:
http://justworld.blogg.de/eintrag.php?id=183
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Mittwoch, 27. August 2008
Freiheit
1234tuch, 00:48h
"Die Freiheit des Willens, wie wir sie bis hierher beschrieben haben, liegt in der Größe der Phantasie und der Selbsterkenntnis."
Lesen und denken Sie weiter, bleiben Sie nicht bei diesem Gedanken stehen -
Peter Bieri: Das Handwerk der Freiheit
Lesen und denken Sie weiter, bleiben Sie nicht bei diesem Gedanken stehen -
Peter Bieri: Das Handwerk der Freiheit
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Freitag, 25. Juli 2008
wege des lebens - lebenswege
1234tuch, 21:08h
eine andere lesart für die freiheit des willens:
http://www.puramaryam.de/merimensch.html
http://www.puramaryam.de/merimensch.html
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Sonntag, 15. Juni 2008
Fische und Mädchen
1234tuch, 01:13h
Solange wir einen Fischschwanz haben, sind wir ganz bei uns selbst wie schwimmend im Urmeer der Mutter. Beginnen wir auf zwei Beinen zu laufen, gehen wir aus uns selbst heraus, versetzen uns in andere Menschen hinein und laufen Gefahr, nicht mehr zu uns selbst zurückzufinden, wenn diese uns nicht lieben -
http://www.zeno.org/Literatur/M/Andersen,+Hans+Christian/M%C3%A4rchensammlung/M%C3%A4rchen/Die+kleine+Seejungfrau
http://www.zeno.org/Literatur/M/Andersen,+Hans+Christian/M%C3%A4rchensammlung/M%C3%A4rchen/Die+kleine+Seejungfrau
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