Mittwoch, 30. April 2008
noch einmal Lebensweisheiten
1234tuch, 22:04h
Am Ende gilt doch nur, was wir getan und gelebt haben - und nicht, was wir ersehnt haben.
Arthur Schnitzler
Arthur Schnitzler
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Samstag, 12. April 2008
Lebensweisheiten
1234tuch, 18:21h
Man muss in das Gelingen verliebt sein und nicht in das Scheitern.
Ernst Bloch
Ernst Bloch
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Sonntag, 16. März 2008
die antwort auf die frage
1234tuch, 12:16h
Mit gelben Birnen hänget
Und voll mit wilden Rosen
Das Land in den See,
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.
Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.
Hölderlin
http://www.teeweg.de/de/varia/hoelder/haelfte.html
Und voll mit wilden Rosen
Das Land in den See,
Ihr holden Schwäne,
Und trunken von Küssen
Tunkt ihr das Haupt
Ins heilignüchterne Wasser.
Weh mir, wo nehm ich, wenn
Es Winter ist, die Blumen, und wo
Den Sonnenschein,
Und Schatten der Erde?
Die Mauern stehn
Sprachlos und kalt, im Winde
Klirren die Fahnen.
Hölderlin
http://www.teeweg.de/de/varia/hoelder/haelfte.html
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Freitag, 15. Februar 2008
Macht und Angst
1234tuch, 23:10h
Man braucht vor niemand Angst zu haben. Wenn man jemanden fürchtet, dann kommt es daher, daß man diesem Jemand Macht über sich eingeräumt hat. Hermann Hesse, Demian
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Dienstag, 25. Dezember 2007
der innere Schweinehund
1234tuch, 22:09h
"Sie brauchte jemanden, der immer bei ihr war, der stets das tat, was sie wollte, der ihr jeden Wunsch von den Augen ablas. Dieses ersehnte Wesen konnte sie sich jedoch nur selbst sein. Nur sie selbst konnte es erschaffen, indem sie sich bezwang, ihre Seele mit ihrem Körper vereinte und sich selbst die Liebe entgegenbrachte, nach der sie hoffnungslos verlangte. Dann wäre meine Liebe zu ihr nicht Spiegel ihrer Eitelkeit, benutzt um der tiefen Einsamkeit und der endlosen Traurigkeit zu entrinnen. Sie wäre vielmehr auf Ewigkeit ein flirrendes Luftgeheimnis geblieben, ein Schatz in meinem Herzen."
G. Aberdeen: Stadt der Elche
G. Aberdeen: Stadt der Elche
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Donnerstag, 20. Dezember 2007
Weihnachten
1234tuch, 20:10h
"Je mehr wir weggeben, desto reicher werden wir. Und je mehr wir für uns behalten, desto ärmer bleiben wir. Das ist das Mysterium der Freigiebigkeit, nicht mehr und nicht weniger. Aber es ist ja auch das Mysterium der Armut."
Jostein Gaarder: Das Weihnachtsgeheimnis
... manch einer aber glaubt zu geben, während er doch nur kauft ...
Jostein Gaarder: Das Weihnachtsgeheimnis
... manch einer aber glaubt zu geben, während er doch nur kauft ...
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Dienstag, 4. Dezember 2007
"... und an einer Ecke mit Krone und Wappen verziert."
1234tuch, 22:41h
"Mit dem verbindlichsten Lächeln, das ihm zu Gebote stand, bückte er sich und zog, sosehr der Musketier auch bemüht war, ihn daran zu hindern, das Taschentuch unter seinem Fuß hervor, um es ihm mit diesen Worten zu überreichen: "Ich glaube, mein Herr, Ihr würdet dieses Tüchlein nur ungern verlieren."
Alexandre Dumas: Die drei Musketiere
Alexandre Dumas: Die drei Musketiere
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Mittwoch, 21. November 2007
Was es auch immer ist -
1234tuch, 23:22h
wenn ich dich jemals
wieder anschauen würde, müsste mein herz zerspringen,
da ich in diesem augen-
blick die erinnerung an dich verlieren würde
th
wieder anschauen würde, müsste mein herz zerspringen,
da ich in diesem augen-
blick die erinnerung an dich verlieren würde
th
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Freitag, 12. Oktober 2007
Situationen
1234tuch, 00:14h
"Und trotz deines gebrochenen Stolzes fühltest du dich so unermesslich groß, wie deine Liebe zu ihr war. Sie war fort, und es blieb nur der leere Raum, um den herum du gewachsen warst, wie ein Baum, der um einen Zaun wächst."
Nicole Krauss, Die Geschichte der Liebe
Nicole Krauss, Die Geschichte der Liebe
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Freitag, 21. September 2007
Oh Schwanengesang!
1234tuch, 00:11h
"Theseus
So heb dein Haupt und sieh,
Wie sich die Segel blähn.
Nicht du bereitetst ihr den Schmerz -
Dein trügerisches Wort,
Das Flimmern deiner Angst.
Wärst du ein Mann,
Könntst du sie überwinden.
Und müsstest nicht verliern
Das Weib, das nicht verloren
Gehen wollte - hättst ehrlich
Du geliebt."
H.W.Müller
So heb dein Haupt und sieh,
Wie sich die Segel blähn.
Nicht du bereitetst ihr den Schmerz -
Dein trügerisches Wort,
Das Flimmern deiner Angst.
Wärst du ein Mann,
Könntst du sie überwinden.
Und müsstest nicht verliern
Das Weib, das nicht verloren
Gehen wollte - hättst ehrlich
Du geliebt."
H.W.Müller
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